Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Als Nachbildung eines der bemerkenswertesten Funde der späten Wikingerzeit eröffnet dieses prächtige Schwert einen faszinierenden Blick auf eine Epoche des Wandels. Es wurde 2011 bei der archäologischen Ausgrabung eines Wikingergrabes in Langeid (Tal von Setesdal, Bygland, Norwegen) aus Grab Nr. 8 geborgen. Der außerordentlich gut erhaltene Fund aus Eisen, Gold und Silber ist heute im Kulturhistorischen Museum in Oslo zu bewundern. Durch die Kombination von Spiralen, Runen, lateinischen Buchstaben und Kreuzen, die den Griff und den Knauf reichlich schmücken, ist das Original, datiert um 1030, von einzigartiger Gestalt.
Auf dem Knauf ist eine Hand abgebildet, die ein Kreuz hält; daneben finden sich Buchstaben im lateinischen Alphabet, die möglicherweise eine christliche Botschaft tragen. Die Datierung des Schwertes in den Anfang des 11. Jahrhunderts markiert das Ende des nordischen Heidentums und den Beginn des christlichen Mittelalters in Skandinavien und unterstützt diese Annahme. Damit erklärt sich auch das Vorhandensein von Runen und heidnischer Symbolik.
Es ist anzunehmen, dass das Schwert im Ausland gefertigt und von einem bedeutenden Mann nach Norwegen gebracht wurde. Das Grab datiert um 1030, am Ende der Wikingerzeit. Neben dem Schwert wurde eine große Streitaxt mit einer Messinghülle aufgefunden, ähnlich jenen Äxten, die in der Themse in London entdeckt wurden. Dies deutet auf eine Verbindung zu den Kriegen von König Knut in England hin. Möglicherweise gehörte der Mann im Grab zur Armee Knuts. Dieses Schwert wird als Petersen Typ Æ klassifiziert.
Diese Nachbildung verfügt über eine Klinge aus 9260-Federstahl. Der Knauf und die Parierstange zeigen die Symbole und Buchstaben, die auch im Original zu sehen sind. Im Lieferumfang enthalten ist eine luxuriöse Lederscheide mit hölzerner Gürtelschlaufe und Messingbeschlägen.
Das Sonnenkreuz ist seit der Vorgeschichte in Kunst und Mythologie verankert und symbolisiert die zentrale Rolle der Sonne im täglichen und spirituellen Leben. In Felszeichnungen aus Alta sowie in der Bronzezeitkunst auf Bornholm wird die Sonne mit Strahlen und möglicherweise Mondzyklen dargestellt. Objekte wie der Sonnenwagen von Trundholm zeigen die Sonne als treibende Kraft, die tagsüber über den Himmel reist und nachts durch die Unterwelt zieht. In der späten Bronzezeit wurde dem Sonnenkreuz auch eine Verbindung zu Rädern zugeschrieben, wodurch die Sonne als fortbewegende, lebensspendende Kraft betont wurde. Dieses Motiv blieb mit dem indoeuropäischen Sonnenkult assoziiert und wurde später vom Christentum im keltischen Kreuz übernommen.
