Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Als Petersen Typ C klassifiziert, zählt dieser Axtkopf zu den bemerkenswertesten Formen der Bartaxt. Das Blatt ist mit einem extrem ausgeprägten Bart versehen – einem breit auslaufenden Abschnitt hinter dem Auge –, der diese Axtform so unverwechselbar macht. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung von Bartäxten, die bereits seit der spätrömischen Periode verwendet wurden. Die meisten Exemplare sind in Schweden gefunden worden, einige in Norwegen, während im Vereinigten Königreich bislang keine Stücke nachgewiesen werden konnten. Da die Verbindung mit dem Stiel für eine Holzhackaxt verhältnismäßig dünn ausgefallen ist, wird angenommen, dass Äxte dieses Typs vorrangig als Streitaxt eingesetzt wurden. Möglicherweise wurden sie ursprünglich von den slawischen Völkern aus dem Ostseeraum entwickelt.
Der „Bart" – der nach unten verlaufende Teil des Blattes – sorgte für eine größere Schneidefläche, ohne dass die Axt dadurch schwerer wurde. Dank dieses durchdachten Designs konnte der Stiel direkt hinter dem Kopf gehalten werden, um Holz zu hobeln oder zu bearbeiten. Im Kampf bot der Bart ebenfalls wesentliche Vorteile: So war es möglich, ein Schild oder die Waffe eines Gegners wegzuschlagen oder heranzuziehen.
Diese Wikinger-Bartaxt ist mit einer stumpfen Schneide ausgeführt. Der Schaft ist aus Hartholz gefertigt.
