Produktbeschreibung
Dieser Wikinger-Torque mit Drachenköpfen ist nach einem originalen Fund aus der Wikingerzeitstadt Haithabu bei Schleswig gefertigt: Der Drachenkopf basiert auf jenem, der einst auf einer Kleidungsnadel aus eben dieser Fundstätte saß. Der Torque lässt sich biegen und so ganz bequem an Ihre Größe anpassen.
Der Torque: vom indoeuropäischen Eidring zum Schmuckstück. Als typisch keltisches Schmuckstück bekannt, wurde der Torque auch von anderen indoeuropäischen Völkern getragen – von Germanen, Skythen, Thrakern und sogar Römern. Diese Tradition ist um 1200 v. Chr. entstanden und hat bis weit in die römische Zeit gedauert. Der Ursprung der Torques wird in der indoeuropäischen Steppenkultur vermutet, wo sie möglicherweise als Eidringe dienten, verbunden mit eidgebundener Gegenseitigkeit. Das Tragen eines Torque symbolisierte Treue zu einer Gottheit, einem Stamm oder Anführer. Während der Völkerwanderungszeit sind die „keltischen" Torques aus dem Gebrauch verschwunden; an ihre Stelle traten bei den Germanen Ringformen wie Armbänder und Ringe. In der Wikingerzeit ist der Torc schließlich in Form von Silber- und Bronzeringen zurückgekehrt.
Drachen galten als die mythische Variante der Schlange und sind bereits in den frühesten Mythen der modernen Menschen aufgenommen worden. Mit der Verbreitung der Menschen wanderte auch die Drachenmythologie über die ganze Welt. Bei vielen indoeuropäischen Völkern spielen Drachen eine prominente Rolle in ihren Mythologien. In der germanischen und späteren Wikinger-Mythologie werden Drachen als alles zerstörende Monster angesehen, die gleichzeitig das böse Tier verkörpern, das von einem Helden besiegt werden muss. Diese beiden Archetypen – der Zerstörer und der Gegenspieler des Helden – verstärken einander auf eindringliche Weise.
