Produktbeschreibung
Aus Bronze gefertigt und mit einem gedrehten Design versehen, vereint dieser Torque beeindruckende Robustheit mit auffälliger Wirkung. Sein starker Verschluss gewährleistet dauerhaften Halt, und die massive Konstruktion sowie die beeindruckende Größe machen ihn besonders geeignet für Träger mit einem kräftigen Hals. Das Schmuckstück ist vom silbernen Torque aus dem Wikingerschatz von Rügen inspiriert und stellt eine hervorragende Ergänzung zu heidnischer und Wikingerkleidung dar – ideal für LARP, Reenactment und mittelalterliche Festivals. Mit einem Innenumfang von 50 cm und einem Durchmesser von 16 cm ist dieser Torque für Krieger und Männer mit kraftvoller Ausstrahlung entworfen.
In der Wikingerkultur waren Torques mehr als nur Schmuck; sie symbolisierten Status und Stärke und wurden oft mit Gelübden in Verbindung gebracht. Als Ehrung für außergewöhnliche Taten wurden sie häufig verliehen und spiegelten die Tugenden und Loyalität des Trägers gegenüber seinem Stamm oder Clan wider. Je größer und schwerer der Torque, desto höher wurden der Status und der Beitrag der Person zur Gesellschaft eingeschätzt. Diese beeindruckenden Ornamente verkörperten Respekt, Vertrauen und Einheit und waren bedeutungsvolle Objekte, die sowohl persönliche als auch gemeinschaftliche Werte ausdrückten.
Das Design dieses Torque ist vom Schatz von Harald Blauzahn inspiriert, dem dänischen König, der von etwa 958 bis 987 regierte. Der Rügener Schatz, der im Jahr 2018 entdeckt wurde, enthält silberne Torques und andere Objekte, die mit der Zeit Haralds in Verbindung stehen. Harald Blauzahn wird für die Vereinigung Dänemarks und die Einführung des Christentums gelobt, obwohl seine Regierungszeit auch stark von Wikingertraditionen beeinflusst war.
Der Torque: vom indoeuropäischen Eidring zum Schmuckstück. Als typisches keltisches Schmuckstück bekannt, wurde der Torque auch von anderen indoeuropäischen Völkern wie Germanen, Skythen, Thrakern und sogar Römern getragen. Diese Tradition begann um 1200 v. Chr. und dauerte bis weit in die römische Zeit. Ihren Ursprung haben Torques wahrscheinlich in der indoeuropäischen Steppenkultur, wo sie möglicherweise als Eidringe dienten, verbunden mit eidgebundener Gegenseitigkeit. Das Tragen eines Torque symbolisierte Treue zu einer Gottheit, einem Stamm oder Führer. Während der Völkerwanderung verschwanden die 'keltischen' Torques aus dem Gebrauch, und Germanen entschieden sich für ringförmige Formen wie Armbänder und Ringe. In der Wikingerzeit kehrte der Torc schließlich in Form von silbernen und bronzenen Halsringen zurück.
