Produktbeschreibung
Als Nachbildung eines archäologischen Originals aus dem 9. bis 10. Jahrhundert, gefunden in Öland, Schweden, vereint dieser Wikinger Schmuckverteiler historische Treue mit fein verarbeiteter versilberter Bronze. Er wurde von Wikingerfrauen getragen, damit an der Hangerok weiterer Schmuck befestigt werden konnte. Vergleichbare Exemplare sind vor allem in Gotland, Schweden, den baltischen Staaten und Russland überliefert.
Die reich verzierten Frauenkostüme der Wikingerzeit waren üblicherweise mit aufwendigen ovalen oder tierkopfförmigen Schildkröten-Broschen versehen, deren Gestaltung je nach Periode und Region variieren konnte. Diese Fibeln, die paarweise getragen wurden, waren häufig durch Ketten aus Bronze oder bunte Glasperlen miteinander verbunden.
Besonders eindrucksvoll waren mehrere Reihen verschiedener Ketten, die mit eleganten Schmuckstücken und diesen Schmuckverteilern an den Schildkröten-Broschen befestigt wurden, sodass mehrere Stränge von Ketten und Schmuck übereinander getragen werden konnten.
Wikingerketten wurden aus verschiedenen Materialien gefertigt und dienten nicht nur als Verzierung, sondern auch als Statussymbol und spirituelles Objekt. Sie konnten einzigartige Elemente enthalten und waren eng mit Magie, Ritualen und Identität verbunden, wie aus Überlieferungen zur Brísing-Kette sowie zu Heiligen wie Genevieve und Bathild hervorgeht. Archäologische Funde belegen, dass Ketten sowohl heidnische als auch christliche Symbolik tragen konnten und häufig mit rituellen Spezialisten, wie den Völur, in Verbindung gebracht wurden, die sie möglicherweise in der Seiðr-Magie einsetzten. Untersuchungen zu Kettenassemblagen und Gräbern mit magischen Gegenständen deuten darauf hin, dass Ketten eine bedeutende Rolle in den spirituellen und rituellen Praktiken der Wikingerkultur einnahmen. Sie waren eng mit Magie, Ritualen und Identität verbunden, wie aus Geschichten über die Brísing-Kette hervorgeht, und wurden regelmäßig mit rituellen Spezialisten, wie den Völur oder Aristokraten, in Verbindung gebracht.
