Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Als Nachbildung eines Originals aus dem 11. Jahrhundert, das in Fossi auf Island gefunden wurde, zählt dieser Thorshammer zu den bemerkenswertesten Zeugnissen wikingerzeitlicher Amulettkunst. Lange Zeit wurde angenommen, dass es sich dabei möglicherweise um ein umgekehrtes Kreuz handeln könnte.
In indoeuropäischen Kulturen kam dem Wolf eine doppelte Bedeutung zu. Das Tier galt zwar als gefährlicher Feind, wurde jedoch zugleich für seine List, Stärke und Wut geachtet. Diese vielschichtige Beziehung führte zu Ritualen, in denen der Wolf im Mittelpunkt stand. Als ein wichtiger Ausdruck dieses Wolfskults ist das Koryos-Ritual zu nennen. Aus diesem Brauchtum entwickelten sich die germanischen Ulfheðnar, Krieger, die Odin (Wodan) verehrten und als die „Wölfe Odins" bekannt waren. In der germanischen und altnordischen Kunst wurden Wölfe als Sinnbilder von Loyalität, Schutz, Aggression und strategischem Denken verehrt.
Thor war der am meisten verehrte Gott in der Wikingerzeit. Sein Symbol, der Thorshammer (Mjölnir), wurde sowohl von Männern als auch von Frauen getragen, und es sind etwa 1000 Exemplare in Skandinavien, England, Deutschland, den baltischen Staaten und Russland gefunden worden. Die meisten Hämmer sind schlicht aus Eisen oder Silber gefertigt; etwa 100 davon sind reich verziert. Ihre Entstehung wird auf ältere germanische Amulette zurückgeführt, wie die Keule aus der römischen Zeit, die mit Donar verbunden war. Die frühesten Thorshämmer sind der Völkerwanderungszeit und Vendelzeit zuzuordnen (ab ca. 540 n. Chr.), wurden aber vor allem während der Wikingerzeit verbreitet, möglicherweise als Reaktion auf christliche Kreuze.
