| Größe | Brustumfang | Ärmellänge | Rückenlänge |
|---|---|---|---|
| S | 105 | 28 | 78 |
| M | 113 | 28 | 78 |
| L | 121 | 28 | 78 |
| XL | 129 | 28 | 78 |
| XXL | 137 | 28 | 78 |
| XXXL | 145 | 28 | 78 |

Die neue Mi Parti Kollektion von Burgschneider eröffnet ganz neue Möglichkeiten der individuellen Gewandgestaltung. Der Surcoat Aleran ist in zwei Hälften gefertigt, die separat erworben werden können, sodass nach Belieben ein mi parti Surcoat zusammengestellt werden kann. Die linke Seite wird mit den Knöpfen an der rechten Seite befestigt. Für alle, die in verschiedenen mittelalterlichen LARP- und Reenactment-Gruppen aktiv sind, lassen sich mit wenigen linken und rechten Hälften viele verschiedene Farbkombinationen verwirklichen. Der Surcoat ist ein Kleidungsstück, das bereits im 12. Jahrhundert verbreitet war. Er wurde über der übrigen Kleidung getragen und war reich mit Heraldik und dekorativen Elementen versehen – er diente dazu, Freund von Feind im Eifer des Gefechts klar zu unterscheiden. Der Surcoat „Aleran" ist aus einem schweren Wollstoff mit einer tiefen Farbe gefertigt und erweist sich für alle Wetterbedingungen als bestens geeignet. Vom 11. bis zum 16. Jahrhundert war der „mi-parti"-Stil weit verbreitet, bei dem zwei verschieden gefärbte Stoffe in der Mitte miteinander verbunden wurden. Der Effekt ist ein ausdrucksstarker Farbkontrast, der für einen bemerkenswert dramatischen Look sorgt. Im Mittelalter galt Mi-parti als bedeutender Stil bei Mänteln, Tabards, Kleidern und Hosen. Die frühesten Beispiele dieses Stils sind aus dem 9. und 10. Jahrhundert überliefert, als gespaltene Farben auf Beinen und Schuhen Verwendung fanden – Stiefel wurden beispielsweise zur einen Hälfte in der einen Farbe gehalten und zur anderen in der anderen. Im Hochmittelalter wurde die Beliebtheit des mi-parti-Stils durch die zunehmende Bedeutung von Farbsymbolik in der Kleidung weiter gefördert. Die Farben standen dabei oft für einen bestimmten Stand oder eine bestimmte Zugehörigkeit. Besonders gebräuchlich war der Stil im 13. und 14. Jahrhundert, als viele Männer, insbesondere Vasallen, die Wappen ihrer Lehnsherren imitierten. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts nahm der Stil allmählich ab.