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Produktbeschreibung
Als detailgetreue Nachbildung eines angelsächsischen Fingerrings im Trewhiddle-Stil wurde dieses Stück nach einem historischen Fund aus der frühen Wikingerzeit gefertigt, der in die Zeit von 775 – 850 nach Christus datiert wird. Das Original war aus Silber gearbeitet und entstammte einer englischen Werkstatt; gefunden wurde es in der Themse bei Chelsea. Das zoomorphe Design gilt als charakteristisch für angelsächsische Ringe des 8. und frühen 9. Jahrhunderts im Trewhiddle-Stil. Heute wird der Ring im Victoria and Albert Museum in London aufbewahrt. Der Ring ist in der Größe verstellbar.
In indoeuropäischen Kulturen kam dem Wolf eine doppelte Bedeutung zu. Das Tier galt als gefährlicher Feind, wurde jedoch zugleich für seine List, Stärke und Wildheit verehrt. Diese besondere Beziehung führte zu Ritualen, in denen der Wolf im Mittelpunkt stand. Das Koryos-Ritual gilt als bedeutender Ausdruck dieses Wolfskultes. Daraus entwickelten sich die germanischen Ulfheðnar – Krieger, die Odin (Wodan) verehrten und als die „Wölfe Odins" bekannt waren. In der germanischen und altnordischen Kunst symbolisierten Wölfe Loyalität, Schutz, Aggression und strategisches Denken.
