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Produktbeschreibung
Als zeremonielle Ausrüstung römischer Generäle und Kaiser besitzen die Ocreae eine Geschichte, die bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht. Bis ins 2. Jahrhundert n. Chr. wurden sie von den höchsten militärischen Würdenträgern getragen. Vom 4. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. fanden Beinschienen auch unter römischen Kriegern wie den Principes, Hastati und Triarii Verwendung. Aus Kostengründen wurde dabei häufig nur ein einziger Beinschutz angelegt – und zwar an jenem Bein, das in der Formation vorne stand.
Ab der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts kamen die Subarmalis und andere klassische Rüstungsteile wieder in Mode. In der Renaissance erfuhr die klassische Antike besondere Aufmerksamkeit, woraus eine eigenständige Strömung in der Plattenrüstung entstand: der all'antica Stil. Dieser Stil ist charakteristisch für die Cinquedea, die Barbute sowie Rüstungen mit dekorativen Rundungen. Auf Wandmalereien und Gemälden jener Zeit sind italienische Ritter mit klassischem Beinschutz, Subarmalis und Brustpanzerung zu sehen.
