Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Mit seinen ausgeprägten Einflüssen des späten Greenwich-Stils zählt dieses Kürass zu den charakteristischen Rüstungsstücken des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Im späten 16. Jahrhundert wurden Tassetten vielfach zusätzlich verbreitert, um den Oberschenkeln erweiterten Schutz zu bieten. Dadurch war das Kürass nicht länger auf die Kombination mit schweren Beinschienen angewiesen und konnte vor allem für den Infanterieeinsatz wesentlich praktischer verwendet werden. Kürasse dieser Art wurden hauptsächlich von Pikenieren getragen und häufig mit Morions oder Cabassets, Pikenierhelmen oder mitunter auch mit Burgonetten kombiniert.
Solche Rüstungen waren im 16. und frühen 17. Jahrhundert in Gebrauch, hauptsächlich bei Pikenieren und Landsknechten in den europäischen Armeen.
Die Riemen dieser Brustplatte sind zur Verstärkung mit Platten beschlagen, und die Oberschenkelstücke sind aus mehreren Teilen gefertigt. Im Lieferumfang ist neben der Brustplatte auch eine Rückenplatte enthalten; die Stahlstärke beträgt 1,2 mm.
Produktdetails
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