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Produktbeschreibung
Als Nachbildung eines englischen Pilgerzeichens aus dem späten 15. Jahrhundert n. Chr. verkörpert diese Fibel die Frömmigkeit und das kunsthandwerkliche Können des Mittelalters. Das Original befindet sich heute im Besitz des Metropolitan Museum of Art und stammt aus dem Wallfahrtsort Walsingham, wo sich das bedeutendste Heiligtum der Jungfrau Maria in England befand. Die kreisförmige Verzierung ist typisch für mittelalterliche Halos in Walsingham und wurde häufig für Edelmetallbroschen aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts verwendet. Mit einem Durchmesser von 2,7 cm entspricht die Fibel genau den Maßen des historischen Vorbilds. Auf der Rückseite ist eine robuste Nadel angebracht, mit der der Halsausschnitt eines mittelalterlichen Kleidungsstücks geschlossen werden kann. Gefertigt wird die Fleur-de-Lys-Fibel aus hochwertiger Bronze.
Die Lilie gilt seit der Zeit des merowingischen Königs Chlodwig I. als königliches Symbol. Der Überlieferung nach wurde Chlodwig von einem Engel, der auf die Erde herabstieg, eine Lilie überreicht. Deshalb zierte die Lilie im Mittelalter das Wappen der französischen Könige als die Fleur de Lys, die Blume des Lichts. Für die Menschen im Mittelalter war die Lilie zugleich ein Symbol für Reinheit und Unschuld. Als Blume des Lichts war sie ein verehrtes Symbol der Heiligen Jungfrau Maria, und durch die dreifache Einteilung der Lilienblume stand die Fleur de Lys im christlichen Kontext für die heilige Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist.
