Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Als Nasalhelm-Typ gehört dieser Spangenhelm zu jenen Helmen, die ab dem 9. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet waren und mindestens bis kurz nach 1066 in Gebrauch blieben. Auf dem bekannten Teppich von Bayeux sind sie sowohl bei normannischen als auch bei angelsächsischen Kriegern abgebildet. Verwendet wurden solche Helme von den Wikingern ebenso wie von anderen germanischen Völkern, und aus diesem Typ entwickelte sich letztendlich der bekannte Nasalhelm.
Im Gegensatz zu späteren Nasalhelmen wurden Spangenhelme ursprünglich aus mehreren Teilen gefertigt, die mit „Spangen" verbunden wurden. Diese kostengünstigere Produktionstechnik war bereits in der spätrömischen Periode eingeführt worden. Das Nasal ist so gestaltet, dass das gesamte Gesicht geschützt wird und dabei ein optimales Sichtfeld gewährleistet bleibt. Als besonderer Vorteil ist hervorzuheben, dass diese Spangenhelme während Feldzügen repariert werden konnten. In mittelalterlichen Manuskripten sind Nasalhelme wie dieser auffälligerweise stets in Kombination mit einer Kettenhaube zu finden.
Gefertigt auf Grundlage von Fragmenten historischer Originale, eignet sich dieser Spangenhelm besonders gut für Wikinger- oder spätere normannische Reenactments. Er verfügt über eine Helmglocke, die aus einem Stück gefertigt ist, was die Sicherheit erheblich erhöht. Die Innenseite ist mit einer größenverstellbaren textilen Helmeinlage sowie einem Kinnriemen versehen.
