| Größe | Taillenumfang | Hüftumfang | Seitenlänge |
| S | 84 | 96 | 105 |
| M | 92 | 102 | 105 |
| L | 102 | 108 | 106 |
| XL | 112 | 115 | 106 |
| XXL | 122 | 122 | 107 |
| XXXL | 132 | 130 | 108 |

Landsknechte waren die berühmten deutschen Söldnersoldaten des späten 15. und 16. Jahrhunderts: Infanteristen, die nach Schweizer Vorbild (dem Reisläufer) zunächst im Dienste der habsburgischen Kaiser mit langen Piken und Arkebusen kämpften. Sie spielten eine entscheidende Rolle in Schlachten wie der Schlacht von Pavia (1525) und der Belagerung von Wien (1529) und wurden für ihren üppigen Kleidungsstil berüchtigt: leuchtende Farbkombinationen, auffällige Schnitte und riesige Puffärmel, die den strengen Kleidervorschriften ihrer Zeit widersprachen.
Von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts erlebte die Männermode in Europa einen regelrechten Wandel: Während im Hochmittelalter überwiegend taschenförmige Kleidung vorherrschte, betonte die Mode des Spätmittelalters und der Frührenaissance die Konturen des Körpers. Der Schlauch – der eng anliegende Hose - ersetzte die losen Knochen und wurde von allen Klassen getragen. Ein dauerhaftes Element war das Codpiece: ein dreieckiges Stück Stoff für das Kreuz, zunächst funktional, aber im Laufe des 16. Jahrhunderts zunehmend stilisiert, bis es um 1540 seinen Höhepunkt erreichte.
Dieses hier Hose Friedrich ist im Mi-Parti-Stil gefertigt - Farbe und Schnitt waren bei den Landsknechten ein Zeichen von Rang und Reichtum. Der elastische Bund sorgt für eine bequeme Passform. Es hat einen Codpiece, der mit Schnürsenkeln mit Aiglets gesichert ist. Mit lockeren Hosenbeinen können Sie den Look abrunden.