Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Seit mindestens dem 11. Jahrhundert n. Chr. ist die Kettenhaube als unverzichtbarer Bestandteil mittelalterlicher Schutzausrüstung belegt. Getragen wurde sie lose oder unter einem Helm, wie auf zahlreichen Darstellungen – darunter jenen der Morgan-Bibel aus dem Jahr 1250 – zu sehen ist, dass die Haube eng um den Kopf anliegt. Mitunter werden Lederbänder an der Oberseite der Haube verwendet, um die Form besser an den Kopf anzupassen. Mit Lederbändern kann der untere Teil des Halsausschnitts auch an der Gambeson oder dem Kettenhemd befestigt werden, damit die Haube sicher an ihrem Platz verbleibt. Für zusätzlichen Tragekomfort empfiehlt sich das Tragen einer textilen Kappe oder Bundhaube unter der Kettenhaube.
Diese Kettenhaube ist aus 1,6 mm dicken, unbehandelten, unvernieteten Rundringen mit einem Innendurchmesser von 8 mm gefertigt. Die Ringe sind im Vier-in-Eins-Geflecht verarbeitet. Die Haube verfügt über ein dreieckiges Ventail, das Kinn, Mund und Nase schützt, welches innen mit Leder versehen ist. Das Gewicht beträgt etwa 3,3 kg.
