Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Als Helmform, die während der Kreuzzüge gegen Ende des 12. und zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstanden ist, verbindet der Eisenhut historische Überlieferung mit praktischer Schutzfunktion. Es wird vermutet, dass diese Helmtypen von den byzantinischen Armeen übernommen wurden, die solche Helme bereits seit Längerem trugen. Getragen wurde der Eisenhut parallel zum Nasalhelm, und er bestand – ebenso wie der Spangenhelm – aus verschiedenen Teilen. Bis Anfang des 14. Jahrhunderts war dieser Typ in Verwendung, und verschiedene Varianten davon sind in der Maciejowski-Bibel aus dem Jahr 1250 abgebildet. Da Eisenhüte aus mehreren Teilen gefertigt wurden, erwiesen sie sich als besonders geeignet für das Fußvolk: Sie konnten kostengünstig hergestellt und während Kampagnen repariert werden.
Die Wirksamkeit dieses Helmtyps war so bemerkenswert, dass er auch von Aristokraten getragen wurde. Der Rand bot Schutz gegen abwärts gerichtete Schläge und Projektile, während ein gutes Sichtfeld und ausreichendes Gehör gewährleistet wurden. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts entwickelte sich der Eisenhut zu fortgeschritteneren Formen, die aus einem Stück Stahl gefertigt wurden. Der Rand wurde abfallender gestaltet, wodurch Projektile von oben wirkungsvoll abgelenkt und die Aufprallkraft auf Helm und Kopf verringert werden konnte.
Dieser Helm ist aus 1,6 mm dickem Stahl gefertigt und mit einem verstellbaren Ledereinsatz versehen.
