Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Im Mittelalter trugst du dein Geld – ausschließlich münzen – in einem lederner Beutel am gürtel. Taschendiebe waren geschickt darin, einen gut gefüllten Beutel unbemerkt abzuschneiden im Gedränge auf dem Markt. Am Anfang des 16. Jahrhunderts kam deshalb die Geldkatze auf: ein Geldbeutel, der mehr Sicherheit bot, weil er oft unter dem Obergewand getragen wurde. Über die Herkunft des Namens ist man sich uneinig. Einige weisen auf das Althochdeutsche chazza hin, das 'Beutel' oder 'Lagerplatz' bedeutet; andere denken, dass ursprünglich wirklich Katzenfelle dafür verwendet wurden.
Das Prinzip ist einfach: ein langer Zylinder aus weichem Schafsleder mit verbreiterten Enden und in der Mitte ein Schlitz, durch den genau eine münzen passt. Zwei messingne Ringe, kleiner als die münzen, schiebst du zu den Enden, um das Geld zu verschließen. Willst du bezahlen, schiebst du sie zum Schlitz hin. Du trägst die Geldkatze über dem gürtel gehängt oder in der länge daran befestigt. Wer beim Handeln die münzen im Beutel zählend befühlte, stand im Begriff zu kaufen.
Ein authentisches Detail für spätmittelalterliche und frühe 16. Jahrhundert Re-Enactment, ausgeführt in schwarzem leder.
