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Produktbeschreibung
Als Reproduktion eines in Klakanje, Kroatien, gefundenen römischen Helms veranschaulicht dieses Stück eindrucksvoll die Ausrüstung, die während der Dakerkriege in den Jahren 101–102 n. Chr. getragen wurde.
Russell-Robinson klassifizierte Galea-Helme in zwei Gruppen: gallische und italische Helme. Diese Klassifikation kann irreführend sein, da beide Helmtypen von fabricae überall im Römischen Reich hergestellt wurden. Von modernen Historikern wird daher regelmäßig von „Weisenau" (imperialen Helmen) und „Hagenau" (Coolus-Helmen) gesprochen. Dennoch bietet die Robinson-Klassifikation die Möglichkeit, auf die große Vielfalt dieses Helmtyps hinzuweisen, weshalb diese Typologie hier Verwendung findet.
Zunächst seien einige Fallstricke genannt. Römische Legionen recycelten ihre Ausrüstung, wobei Waffen und Rüstungen aus verschiedenen fabricae im gesamten Römischen Reich stammten. Das Ergebnis war eine Mischung aus verschiedenen Helmen desselben Typs mit jeweils kleinen Unterschieden, sodass eine römische Legion niemals einheitliche Helme besaß. Da Helme wiederverwendet wurden, konnten sie über einen beträchtlich langen Zeitraum in Gebrauch bleiben. Es gibt keinen Beweis dafür, dass italische Galea-Helme ausschließlich aus fabricae in Italien stammten.
Gefertigt ist der Helm aus Stahl mit Messingakzenten; im Lieferumfang ist eine Baumwollhaube für den Tragekomfort enthalten. Der Helm ist für einen Kopfumfang bis 61 cm geeignet.
