Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Als Nachbildung eines in Weisenau – einem Stadtteil von Mainz – gefundenen römischen Helms vermittelt dieses Stück einen authentischen Eindruck kaiserlicher Ausrüstung. Das Original wird auf die Zeit um 50 bis 75 n. Chr. datiert und ist in Worms, Deutschland, ausgestellt. Der Galea-Helm ist mit einem Helmkamm versehen und wurde vom Optio getragen. Er ist aus 1,3 mm dickem Stahl gefertigt und für einen Kopfumfang bis 62 cm geeignet.
Russell-Robinson klassifizierte Galea-Helme in zwei Gruppen: gallische und italische Helme. Diese Klassifizierung kann jedoch irreführend sein, da beide Helmtypen von Fabricae im gesamten Römischen Reich hergestellt wurden. Von modernen Historikern wird daher häufig von den „Wiesenaue" (imperialen Helmen) und Hagenau (Coolus-Helmen) gesprochen. Die Robinson-Typologie bietet nichtsdestoweniger die Möglichkeit, auf die große Vielfalt dieses Helmtyps hinzuweisen, weshalb sie auch hier Anwendung findet.
Zunächst seien einige Fallstricke angeführt. Römische Legionen verwendeten ihre Ausrüstung wieder, und Waffen sowie Rüstungen stammten aus verschiedenen Fabricae im gesamten Römischen Reich. Das Ergebnis war eine Mischung verschiedener Helme desselben Typs mit jeweils kleinen Unterschieden, sodass eine römische Legion niemals einheitliche Helme besaß. Da Helme wiederverwendet wurden, konnten sie über einen erheblich langen Zeitraum im Einsatz bleiben. Ein Beweis, dass italische Galea-Helme ausschließlich aus Fabricae aus Italien stammten, ist nicht vorhanden.
