Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Als Nachbildung historischer Originale aus dem 16. Jahrhundert besticht diese Hellebarde durch ihren offenen Axtkopf, der das Gewicht der Waffe spürbar reduziert. Sie eignet sich besonders gut für Kostüme des 16. Jahrhunderts.
Bei der Hellebarde handelt es sich um eine Stangenwaffe mit einem langen Holzschaft und einer eisernen Spitze, ergänzt durch eine Axt und einen Haken. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme war der Haken nicht dazu bestimmt, Wunden zu vergrößern, sondern diente vielmehr dazu, feindliche Waffen zu blockieren oder einzuklemmen.
Dank der Länge des Schaftes konnte ein Hellebardier weit kräftiger zuschlagen als mit einem Schwert. Die Waffe war im Angriff besonders wirksam – vor allem gegen Reiter –, wenngleich sie zur Verteidigung weniger geeignet war. Auf Schlachtfeldern wie Wisby (1361) und Towton (1461) wurden Schädel gefunden, die durch eine Hellebarde vollständig gespalten worden waren.
Mit dem Aufkommen von Feuerwaffen verschwand die Hellebarde vom Schlachtfeld, blieb jedoch bei zeremoniellen Einheiten in Gebrauch. Das bekannteste Beispiel ist die Schweizer Garde im Vatikan, die noch immer mit Hellebarden zu sehen ist, obwohl sie nicht mehr in Kämpfen eingesetzt werden.
