Produktbeschreibung
Diese Votivfigur ist eine Nachbildung eines Exemplars aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., das in einer römischen Villa in Daun bei Prüm gefunden wurde. Kleine Figuren von Juno wurden im gesamten Römischen Reich in Hausaltären aufgestellt.
Juno ist eine Göttin des reinen Lichts, insbesondere des Mondlichts, und daher ebenso wie alle Mondgöttinnen eine Göttin der Frauen, ein Ideal einer römischen Matrona, die als Königin auf ihrem erhabenen Thron im Himmel sitzt (Iuno Regina). Sie wacht insbesondere über die Frau als Ehefrau und Mutter, und fast alles, was zu ihrem Kult gehört, bezieht sich auf ihre Beziehung zum weiblichen Geschlecht. Ihre Beziehung zu ihrem Gemahl wurde nicht durch Liebesabenteuer gestört, wie jene, durch die Zeus, der höchste Gott der Griechen, seine Gemahlin Hera von sich entfremdete. Ruhe und Würde gehörten zu Junos Charakter und zeichneten auch ihr Eheleben aus.
Diese Figur ist handgemacht aus Alabaster und ist 21 cm hoch. Möglicherweise wurden auch diese kleinen Figuren bemalt, wodurch sie lebensecht wirkten.
Ein römisches Lararium war ein Hausaltar. Es diente als heiliger Ort, an dem die Lares (Hausgötter) zusammen mit anderen Schutzgöttern der Familie und den Vorfahren verehrt wurden. Das Lararium stand oft in der Küche, der Halle oder einem anderen zentralen Raum im Haus. Auf dem Altar standen Figuren, Amulette und manchmal kleine Opfergaben wie Essen, Wein oder Weihrauch. So zeigten die Römer täglich ihren Respekt und ihre Dankbarkeit und baten um Schutz und Wohlstand für den Haushalt.
