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Produktbeschreibung
Erik Thorvaldsson (950 – ca. 1003) ist als Erik der Rote bekannt – ein Wikinger aus Norwegen, der die erste norwegische Siedlung in Grönland gegründet hat. Dies gilt als wichtiger Moment in der Erforschung von dem Wikingerzeitalter. Den isländischen Überlieferungen zufolge wurde er in der Region Jæren in Rogaland, Norwegen, als Sohn von Þorvald Ásvaldsson geboren. Der Spitzname "der Rote" bezieht sich wahrscheinlich auf die Farbe von seinen Haaren und von seinem Bart.Eriks Vater wurde nach einer Verurteilung wegen Totschlags aus Norwegen verbannt. Erik und seine Familie sind daraufhin nach Westen gesegelt und haben sich in Hornstrandir im Nordwesten von Island niedergelassen. Nach seiner Heirat mit Thjodhild ist Erik nach Haukadal gezogen, wo er einen Bauernhof gegründet hat, und später auf die Insel Öxney in Island.
Obwohl Erik der Rote oft als die erste Person genannt wird, die Grönland entdeckt hat, war es eigentlich Galti, der den ersten Versuch von den Norwegern angeführt hat, Grönland zu kolonisieren. Dieser Versuch ist gescheitert. Erik war der erste, dem es gelungen ist, eine dauerhafte Siedlung erfolgreich zu gründen.
Als Erik nach seiner Verbannung nach Island zurückgekehrt ist, hat er Geschichten über ein Land namens "Grönland" erzählt, um Kolonisten zu überzeugen, sich ihm anzuschliessen. Er hat absichtlich einen attraktiven Namen gewählt, um mehr Menschen in das Land zu locken.
Im Jahr 985 ist Erik mit vielen Kolonisten nach Grönland zurückgekehrt und hat zwei Siedlungen an der Südwestküste gegründet. Die Siedlung ist gewachsen und hat schliesslich etwa 5000 Einwohner gezählt, die sich über das Gebiet entlang von dem Eriksfjord und von benachbarten Fjorden verteilt haben.
Den mittelalterlichen isländischen Überlieferungen zufolge haben Erik und seine Frau Thjodhildr vier Kinder gehabt, darunter drei Söhne und eine Tochter. Im Gegensatz zu seinem Sohn Leif, der zum Christentum konvertiert ist, ist Erik dem norwegischen Heidentum treu geblieben. Nachdem Leif von König Olaf Tryggvason getauft worden ist, hat er das Christentum nach Grönland gebracht, wo er sogar die erste Kirche gebaut hat. Erik hingegen hat eine Abneigung gegen das Christentum gehabt und hat weiterhin die norwegischen Götter verehrt.
Bevor sein Sohn Leif auf Expedition nach Vinland (einem Teil von Nordamerika) aufgebrochen ist, ist Erik von seinem Pferd gefallen, was er als schlechtes Omen interpretiert hat. Er hat sich entschieden, nicht mit seinem Sohn zu gehen. Erik ist im Winter nach Leifs Abreise verstorben.
