Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Diese Walküren-Fibel zeigt eine bewaffnete Reiterin aus der Wikingerzeit und ist nach einem historischen Vorbild aus dem 9. bis 10. Jahrhundert gefertigt. Frauen mit Waffen werden in der Wikingerkunst traditionell als Walküren interpretiert. Der Reiter auf dieser Fibel trägt Schwert und Lanze und stellt möglicherweise einen Krieger dar, der im Kampf gefallen nach Valhalla reitet und von einer Walküre mit einem Schild begrüsst wird. Nach germanischem Glauben begleiten Walküren die Helden, die auf dem Schlachtfeld gestorben sind – die sogenannten Einherjer –, nach Valhalla, wo sie gemeinsam an Odins Tisch speisen.
Das Vorbild ist eine Wikingerbrosche aus vergoldetem Silber mit Nielloeinlage. Sie ist in Storgården bei Tissø auf Seeland, Dänemark gefunden worden und wird heute im Nationalmuseum in Kopenhagen ausgestellt. Mehrere identische Walkürenbroschen aus der Wikingerzeit sind gefunden worden, unter anderem in Polen und Haithabu. Auf der Rückseite von der Fibel befindet sich eine Öse, mit der sie an einer Kette oder einem Lederband befestigt werden kann. Die Fibel hat zudem eine robuste Nadel, die auch für dickere Stoffe geeignet ist. Die Abmessungen von der Fibel betragen 4,5 x 3,5 cm. Sie ist in hochwertigem Bronze und echt versilbert erhältlich.
In der Wikingermythologie wird die Walküre als weiblicher Geist aus dem Gefolge von Odin betrachtet. Odin ist der Vater der Götter und hat eine schicksalhafte Verbindung zu den Nornen, Fylgia und Diesen. Die Wikinger haben geglaubt, dass das Nordlicht ein Zeichen für die Anwesenheit von Walküren ist gewesen. Sie haben es als Vorzeichen für eine grosse Schlacht gesehen. Wenn die Walküren die Einherjer aus den gefallenen Kriegern ausgewählt haben, hat sich das Mondlicht in ihren Rüstungen gespiegelt, was das Nordlicht zum Glitzern gebracht hat.
In allen indoeuropäischen Kulturen spielen Pferde eine wichtige Rolle. Vor mehr als 5.000 Jahren auf der pontisch-kaspischen Steppe haben unsere Vorfahren, die indoeuropäischen Steppenhirten, das Pferd gezüchtet. Später ist daraus ihre Reiterkultur entstanden. Das Pferd hat eine wichtige Rolle als Transportmittel, in der Kriegsführung und als Helfer auf dem Land gespielt. Kein Wunder, dass das Pferd schon früh in die spirituelle Welt von unseren Vorfahren aufgenommen worden ist. Sie haben geglaubt, dass die Sonne von einem Pferd durch den Himmel gezogen wird, und haben das Tier daher mit Fruchtbarkeit assoziiert – sowohl von Menschen als auch von dem Land. Auch hat das Pferd für Königtum gestanden und für die Verbundenheit zwischen der herrschenden Aristokratie und dem Territorium, über das sie geherrscht hat.
