Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Dieser Axttyp wird als Petersen Typ D charakterisiert. Es handelt sich um eine Übergangsform mit oft breiterem Blatt und kürzerem Hals, die in vielen Beispielen asymmetrisch bleibt. Die Verbindung zwischen Schneide und Schaft ist breit, wodurch dieser Bartaxttyp robuster war als seine Vorgänger, Typ B und C. Diese Axt ist wohl hauptsächlich für funktionale Zwecke eingesetzt worden und nur sekundär für die Kriegsführung. Sie ist von etwa 800 bis 875 nach Christus in Gebrauch gewesen.
Der „Bart" – der nach unten verlaufende Teil von dem Blatt – hat für eine grössere Schneidfläche gesorgt, ohne dass die Axt schwerer geworden ist. Dank dieses Designs hat der Benutzer den Schaft direkt hinter dem Kopf halten können, um Holz zu hobeln oder zu bearbeiten. Im Kampf hat der Bart ebenfalls Vorteile gehabt: Damit hat man beispielsweise den Schild oder die Waffe eines Gegners wegschlagen oder zu sich heranziehen können.
Diese Arbeitsaxt ist etwa ab dem 9. Jahrhundert verwendet worden. Später ist das Modell im restlichen Europa übernommen worden, und bis ins 16. Jahrhundert sind Äxte mit vergleichbaren Blättern auf den Britischen Inseln verwendet worden.
Die Axt hat einen Schaft von 48 cm Länge und stellt ein wichtiges Werkzeug für jedes Lager und jeden historischen Haushalt dar.
