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Produktbeschreibung
Der originale Helm ist 1939 bei dem englischen Ort Woodbridge während archäologischer Untersuchungen zum sächsischen Bootsgrab von Sutton Hoo gefunden worden. Heute ist er Teil der Sammlung des British Museum in London. Der Helm weist Ähnlichkeiten mit den Helmen auf, die im 7. Jahrhundert in Vendel (Schweden) gefunden worden sind. Er ist mit spät-römischen Nacken- und Wangenplatten versehen. Die Gravuren von dem Helm und das Grab, in dem er gefunden worden ist, lassen den Eindruck entstehen, dass er einem sächsischen König oder Häuptling gehört haben muss.
Dieser Helm ist eine naturgetreue Replik von dem Original. Er ist wie das Original mit dekorierten Eisenplättchen eingelegt, auf denen sächsische Knotenmotive, Krieger, Reiter und möglicherweise ein religiöses Ritual abgebildet sind. Die Plättchen sind mit Messingstreifen miteinander verbunden. Wie der Vendelhelm hat der Sutton Hoo Helm einen Kamm in der Mitte. Dieser endet in einem Pferdemotiv, das mit rotem Email verziert ist.
Der Helm ist mit einer Ledereinlage für zusätzlichen Tragekomfort ausgestattet und besteht aus 1,3 mm dickem Stahl. Er ist kampfbereit und für einen Kopfumfang von maximal 61 cm geeignet. Er wiegt etwa 2,85 kg.
Dieser Helm ist eine Museumsreplik.
Der Wikinger-Gott Odin und der germanische Gott Wodan waren die Götter der Aristokratie und der Kriegerklasse. Odin/Wodan wird mit Allwissenheit assoziiert. Er ist der Meister der Runen und der Poesie und beherrscht Seidr (Magie). Der Gott ist bekannt als der Gott von dem Krieg und von dem Tod, aber seine tiefere Bedeutung liegt im Bewahren der kosmischen Ordnung. Laut der Mythologie war Odin/Wodan der erste der Könige und Meister über die Einherjar. Das sind die heldenhaften gefallenen Krieger von Walhalla, mit denen er ausreitet, um Ragnarök zu besiegen. Gegenstände, auf denen Odin/Wodan abgebildet ist, können mit der Aristokratie, der Kriegerklasse, den Wikinger-Jarls und Karls sowie mit Magie in Verbindung gebracht werden.
Drachen waren die mythische Variante von der Schlange. Sie sind bereits in den frühesten Mythen von dem modernen Menschen aufgenommen worden. Mit der Ausbreitung der Menschen ist auch die Drachenmythologie über die ganze Welt gewandert. Bei vielen indoeuropäischen Völkern spielen Drachen eine prominente Rolle in ihren Mythologien. In der germanischen und späteren Wikinger-Mythologie werden Drachen als alles zerstörende Monster angesehen. Gleichzeitig symbolisieren sie das böse Tier, das von einem Helden besiegt werden muss. Diese beiden Archetypen – der Zerstörer und der Gegenspieler von dem Helden – verstärken einander.
In indoeuropäischen Kulturen hatte der Wolf eine doppelte Bedeutung. Das Tier war ein gefährlicher Feind, wurde aber auch für seine Schlauheit, Stärke und Wut respektiert. Diese Beziehung hat zu Ritualen geführt, in denen der Wolf im Mittelpunkt stand. Das Koryos-Ritual ist ein wichtiger Ausdruck von diesem Wolfskult. Daraus hat sich der germanische Ulfheðnar entwickelt – Krieger, die Odin (Wodan) verehrten und als die „Wölfe Odins" bekannt waren. In der germanischen und altnordischen Kunst symbolisierten Wölfe Loyalität, Schutz, Aggression und strategischen Einblick.
Odin ist der Gott von den Kriegsbanden, der Úlfhéðnar und Berserker. In der Totensaison (zwischen Ende Oktober und Jul) führt er die Wilde Jagd an, um das kosmische Gleichgewicht wiederherzustellen. Dieser Prozess sorgt dafür, dass das Licht während Jul (der Wintersonnenwende) zurückkehrt, wonach die Erde erneut fruchtbar wird. Viele von den Merkmalen Odins finden sich in den Darstellungen von gehörnten Speertänzern wieder. Es gibt aber noch einen Aspekt, der ihn mit dieser Symbolik verbindet. Seit der Völkerwanderungszeit enden die Hörner von dem Speertänzer immer in zwei Raben. Odin wird von zwei Raben, Huginn und Muninn, begleitet, die ihm alles berichten. Die Hörner, ein altes Fruchtbarkeitssymbol, hatten möglicherweise zu dieser Zeit ihre Symbolik und Bedeutung verloren. Obwohl sie noch immer dargestellt worden sind und charakteristisch für das odinistische Speertanzritual geblieben sind, sind die Raben hinzugefügt worden. Das Ritual wird wahrscheinlich von der Priesterklasse durchgeführt. Bei den indoeuropäischen Völkern war die religiöse und regierende Klasse ungefähr gleich, wobei der König als Hohepriester fungiert hat. Das Ritual kann als schamanistischer Kriegstanz angesehen werden.
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