Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Nach historischem Vorbild des 13. bis 15. Jahrhunderts ist der Surcot ein Übergewand, das ursprünglich von Männern getragen worden ist und ab dem dreizehnten Jahrhundert bei Frauen beliebt geworden ist. Breite ärmellose Surcots sind von der Arbeiterschaft getragen worden, während schmale Surcots der Aristokratie vorbehalten gewesen sind. Schmale Surcots wie dieser sind im 14. Jahrhundert entstanden und haben mitunter als umstrittenes Kleidungsstück gegolten.
Dieser Surcot-Typ ist in einer Zeit der sexuellen Liberalisierung entstanden. Die Armlöcher von dem Surcot sind zunehmend grösser geworden – ein beliebtes Modestatement. Schliesslich haben sie bis zu den Hüften gereicht, wie bei diesem Modell, sodass das Unterkleid sichtbar geworden ist. Dieses Modephänomen hat Kritik von Moralisten auf sich gezogen. Die mittelalterliche Kirche hat diese Mode als unzüchtig empfunden und die Armlöcher als „die Tore der Hölle" bezeichnet. Dennoch ist der schmale Surcot bis weit ins 15. Jahrhundert getragen worden und ist ab 1525 sogar Staatsgewand gewesen.
Aus robustem Canvas-Baumwollstoff gefertigt, eignet sich dieser Surcot für Frühling und Herbst. Die Säume sind mit einem fein gewebten Baumwollripp versehen. Die Armlöcher reichen bis zu den Hüften. Am besten wirkt er in Kombination mit einem Gürtel und einem Unterkleid. Ein geeignetes Kleidungsstück für Reenactment und LARP vom dreizehnten bis zum fünfzehnten Jahrhundert.
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