Empfohlene Kombination
Produktbeschreibung
Diese Streitaxt basiert auf Originalen aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ist als Weiterentwicklung von der frühmittelalterlichen Daneaxe zu verstehen. Sie hat einen langen Schaft, der sie für Infanteriezwecke geeignet macht. Der obere Teil von dem Schaft ist mit Metallstreifen, sogenannten Langetten, versehen, die zum Schutz von dem Schaft dienen.
Wie bei ihren Vorgängern ist der Axtkopf abgerundet. Das hat ihn leichter gemacht als normale Holzfälleräxte. Der Axtkopf läuft hinten in einen „Bart" und vorne in eine Spitze aus. Die Spitze kann zum Stechen verwendet werden. Der Bart wurde genutzt, um Kavalleristen vom Pferd zu ziehen. Auf der anderen Seite hat diese Streitaxt eine weitere Spitze. Diese Entwicklung ist ab der zweiten Hälfte von dem 15. Jahrhundert entstanden und war eine Antwort auf die immer besser werdende Plattenrüstung von den gepanzerten Kavalleristen.
Mit der Spitze konnte durch die Spalten von der Plattenrüstung gestochen werden. In Kombination mit dem Aufprall von dem langen Schaft liess sie sich auch einsetzen, um Plattenrüstung zu spalten. Auf der Rückseite ist diese Streitaxt mit einem dekorativen Messingknopf versehen, der im Notfall als Waffe verwendet werden konnte. Äxte wie diese sind bis Ende von dem 16. Jahrhundert auf den Schlachtfeldern von der Renaissance in Europa in Gebrauch geblieben.
Diese Replik stammt aus etwa dem 16. Jahrhundert. Das Ende von dem Schaft ist mit Messing versehen. Die Axt ist 127 cm lang und hat ein Blatt von 29 cm Länge. Gewicht ca. 2,4 kg.
