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Produktbeschreibung
Nach historischem Vorbild des 6. bis 7. Jahrhunderts gefertigt, ist diese germanische Fibula eine Nachbildung eines in Kent, England, gefundenen Originals. Fibeln dieses Typs wurden von Germanen in ganz Europa getragen, besonders im Rhein-Main-Gebiet waren sie verbreitet. Das Original ist heute Teil der Sammlung von dem Ashmolean Museum in Oxford. Solche Fibeln wurden paarweise von germanischen, merowingischen und angelsächsischen Frauen getragen.
In indoeuropäischen Kulturen hat der Wolf eine doppelte Bedeutung gehabt. Er ist als gefährlicher Feind gegolten, wurde aber auch für seine List, Stärke und Wildheit respektiert. Diese Beziehung hat zu Ritualen geführt, in denen der Wolf im Mittelpunkt stand. Das Koryos-Ritual ist ein wichtiger Ausdruck dieses Wolfskultus. Daraus haben sich die germanischen Ulfheðnar entwickelt – Krieger, die Odin (Wodan) verehrten und als die „Wölfe Odins" bekannt waren. In der germanischen und altnordischen Kunst symbolisierten Wölfe Loyalität, Schutz, Aggression und strategisches Verständnis.
