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Produktbeschreibung
Dieser Wikingerarmreif ist eine Nachbildung von einem Exemplar aus dem 10. Jahrhundert, das in Orupgård in Dänemark gefunden worden ist. Heute ist er Teil der Sammlung von dem Nationalmuseum in Kopenhagen. Breite Wikingerarmbänder wie dieses sind in der gesamten Wikingerwelt getragen worden. Sie sind unter anderem in Dorestad, Wieringen und Dublin gefunden worden.
Das Armband ist aus versilberter Bronze gefertigt. Es misst 8 x 6 x 2 cm und ist für einen Handgelenkumfang von 18 bis 22 cm geeignet.
In der germanischen Mythologie hatten Ringe eine heilige Bedeutung. Sie symbolisierten eine eidgebundene Verbindung zwischen dem Träger und seinem Herrscher, dem Stamm oder einem Gott. Torques und Armbänder kamen nicht nur bei Germanen vor, sondern auch bei Skythen, Kelten und anderen indoeuropäischen Völkern. Die indoeuropäische Gesellschaft war stark eidgebunden. Sie basierte auf dem Konzept der kosmischen Ordnung, die von Göttern bewacht wurde. Eine Klassenstruktur stützte diese Ordnung, in der Eide und symbolischer Schmuck wie Torques die sozialen Verhältnisse bestätigten.
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