Produktbeschreibung
Nach historischem Vorbild aus Grab 854 in Birka ist dieser Schmuckverteiler eine sorgfältige Nachbildung. Schmuckverteiler wurden ursprünglich von den germanischen Stämmen im 4. Jahrhundert n. Chr. entwickelt und später von den Wikingern übernommen. Verteiler wie dieser wurden auf Frauenkleidung getragen, um das Tragen weiterer Schmuckstücke zu ermöglichen.
Die reich verzierten Frauenkostüme aus der Wikingerzeit haben meist aufwendige ovale oder tierkopfförmige Schildkröten-Broschen enthalten, deren Design je nach Zeitraum und Region variieren konnte. Diese Fibeln, die paarweise getragen wurden, waren oft mit Ketten aus Bronze oder bunten Glasperlen verbunden.
Besonders beeindruckend waren mehrere Reihen unterschiedlicher Ketten, die mit kunstvollen Schmuckstücken versehen waren. Diese Schmuckverteiler wurden an den Schildkröten-Broschen befestigt, wodurch mehrere Stränge von Ketten und Schmuckstücken übereinander getragen werden konnten.
Wikingerketten wurden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Sie haben nicht nur als Schmuck gedient, sondern auch als Statussymbol und spirituelles Objekt. Sie konnten einzigartige Elemente enthalten und waren eng mit Magie, Ritualen und Identität verbunden, wie aus Geschichten über die Brísing-Kette und Heilige wie Genevieve und Bathild hervorgeht. Archäologische Funde zeigen, dass Ketten sowohl heidnische als auch christliche Symbolik tragen konnten. Sie sind oft mit rituellen Spezialisten, wie den vǫlur, in Verbindung gebracht worden, die sie möglicherweise in seiðr-Magie verwendet haben. Untersuchungen zu Kettenassemblagen und Gräbern mit magischen Gegenständen deuten darauf hin, dass Ketten eine wichtige Rolle in spirituellen und rituellen Praktiken von der Wikingerkultur gespielt haben. Auch Wikingerketten haben nicht nur als Schmuck gedient, sondern auch als Statussymbol und spirituelles Objekt. Sie waren eng mit Magie, Ritualen und Identität verbunden, wie aus Geschichten über die Brísing-Kette hervorgeht. Archäologische Funde zeigen, dass Ketten sowohl heidnische als auch christliche Symbolik tragen konnten. Sie sind regelmässig mit rituellen Spezialisten, wie den vǫlur oder Aristokraten, in Verbindung gebracht worden.
